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Scola Trin / Allgemeine Informationen

 

Urlaubsgesuche unmittelbar vor oder nach den Ferien

Urlaubsgesuche um Ferienverlängerungen zu Anfang und Ende des Schuljahres werden grundsätzlich nicht bewilligt. Bei den Ferien innerhalb des Schuljahres sind Urlaubsgesuche frühzeitig in schriftlicher Form an das Schulratspräsidium zu richten.
Ferienverlängerungen werden für maximal 3 Tage bewilligt und dies während der ganzen Schulzeit (1. bis 6. Klasse) nur ein Mal.
Wir verweisen auf den Artikel 55 des Schulgesetzes.
Der Schulrat

 

 

       

Schulbeurteilung und –förderung 2011 - 2014

Bereits zum dritten Mal wurde unsere Schule vom Schul- und Kindergarteninspektorat besucht und beurteilt. Diese Schulbeurteilungen und –förderungen als Aussensicht dienen uns als Institution einerseits die Stärken und andererseits die Schwächen zu erkennen und daraus Massnahmen abzuleiten und umzusetzen.

 

Unsere Gesellschaft ist in stetem Wandel. Dieser Wandel verändert auch unsere Volksschule.

 

Das Schul- und Kindergarteninspektorat Graubünden richtet seine Dienstleistungen insgesamt - und im Bereich der staatlichen Aufsicht im Besonderen - nach dem Ziel der bestmöglichen und nachhaltigen Förderung der Bündner Schulen aus.
Im Evaluationsverfahren wurden die Schulbehörden, Schulleitungen, sämtliche Lehrpersonen, die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern/Erziehungsberechtigten (Online-Befragung) einbezogen. Als Grundsatz galt: Entwicklung durch Partizipation.

 

Aus diesem Evaluationsverfahren möchte ich einige Kernaussagen (fett kursiv) und den Beschrieb (kursiv) zitieren und einige für uns wichtige Schlussfolgerungen erwähnen. Es ist mir bewusst, dass ich vom Platz her nicht alles erwähnen kann, möchte aber darauf hinweisen, dass wir stolz auf unsere Stärken sein können aber auch, dass wir an den Schwächen arbeiten und Verbesserungen in diesen Bereichen anstreben.

 

Qualitätsbereich Schulkultur / -klima:

 

Kernaussage: „Das Klima an der Schule Trin zeichnet sich durch eine sehr gute Atmosphäre unter den Beteiligten aus.“
„Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler geht gerne in Trin zur Schule und fühlt sich gerecht behandelt sowie für gute Leistungen gelobt. Die Lehrpersonen sind mit Beruf und Arbeitsbedingungen zufrieden.“

 

Die Schule als freundlicher und einladender Ort ist kritischer angeschaut worden und da hat es sicher noch Verbesserungsmöglichkeiten.

 

Qualitätsbereich Lehren / Lernen:

 

Kernaussage: Klassenführung
„Die Klassenführung an der Schule Trin war in den besuchten Lektionen gut.“
„Die Lehrpersonen führen die Klasse klar und sorgen dafür, dass die Regeln eingehalten werden. Der informelle Austausch im Lehrpersonenteam wirkt dabei unterstützend und führt zu einer gemeinsamen Haltung, was wir positiv beurteilen.
Die besuchten Lektionen waren gut strukturiert. Verständlichkeit und Lernzielorientierung waren auf einem guten Niveau.
Wir kritisieren die Zeitnutzung. Es geht zu viel Zeit wegen des unpünktlichen Unterrichtsbeginns beim Einläuten und beim Lehrpersonenwechsel verloren.“

 

Dass das Einläuten und der Unterrichtsbeginn gleichzeitig sind, hängt mit der veralteten Glockenanlage zusammen. Das kann man mit dem Neubau beheben. Dass Zeit beim Lehrpersonenwechsel verloren geht, sehe ich nicht so, denn meist findet der Wechsel nach den Pausen statt oder dann in den Bewegungspausen bei Doppelstunden.

 

Kernaussage: Aktivierung
„Im besuchten Unterricht war die kognitive Aktivierung der Schülerinnen und Schüler höher als die soziale.“
„Methoden und Strategien, welche kooperatives und eigenverantwortliches Lernen ermöglichen, sind wir in den besuchten Lektionen nur sehr wenig begegnet. Trotz entsprechender SchiWe-Kurse ist das Prinzip des kooperativen Lernens an der Schule Trin noch nicht etabliert.
Positiv beurteilen wir, dass die meisten Schülerinnen und Schüler der Meinung sind, dass sie an der Schule Trin viel lernen.“

 

Auch wenn das Prinzip des kooperativen Lernens noch nicht etabliert sein soll, so wird es von den meisten Lehrpersonen angewendet. Ohne sich zu rechtfertigen so ist es doch fraglich, ob man dies an zwei besuchten Lektionen pro Lehrperson feststellen kann. Zudem eignet sich die Methode des kooperativen Lernens nicht in allen Lektionen. Wäre es sinnvoll in den besuchten Lektionen, ob es zu den Unterrichtsequenzen passt oder nicht, künstliche Situationen zu schaffen, nur damit die Beurteilenden die von ihnen bevorzugten methodischen Modelle sehen können?

 

Kernaussage: Umgang mit Heterogenität
„Die Lernunterstützung ist an der Schule Trin besser als die Differenzierung.“
„Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich bei Lernschwierigkeiten von ihren Lehrpersonen gut unterstützt, was wir im Unterricht auch beobachten konnten. Die Lernunterstützung wird durch den zusätzlichen Förderunterricht, die IKK und die ISS gut ergänzt.
Differenzierten Lernangeboten innerhalb der einzelnen Klassen sind wir in den besuchten Lektionen wenig begegnet. Hingegen steht den Kindern im Computerraum ein elektronisches Lern- und Übungsangebot zur Verfügung.“

 

Bei differenzierten Lernangeboten ist sicher noch Verbesserungspotenzial vorhanden. Anderseits sind wir in der glücklichen Lage, dass wir über einen Computerraum verfügen, was für Primarschulen nicht selbstverständlich ist.

 

 

Qualitätsbereich Schulführung:

 

Kernaussage: Zusammenarbeit
„Die schulinterne Zusammenarbeit der Schule Trin funktioniert gut.“
„Offenheit und intensiver informeller Austausch prägen die Zusammenarbeit. Diese wird durch Besprechungs- und Plenums-Sitzungen klar strukturiert und insgesamt als unterstützend erlebt. Die gute Zusammenarbeit trägt zur Förderung der Schülerinnen und Schüler bei und unterstützt die Durchführung gemeinsamer Anlässe.
Wir bemängeln, dass pädagogische Themen kaum zu Verbindlichkeiten führen und die Wirkung der Zusammenarbeit nicht überprüft wird.“

 

Der letzte Teil ist sicher eine Kritik an die Schulleitung und die nehme ich gerne entgegen und werde dort sicher Verbesserungen anbringen.

 

Kernaussage: Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit
„Wir beurteilen die Praxis der Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit der der Schule Trin als recht gut.“
„Die Schule informiert die Eltern sehr gut über den Klassen- und Schulbetrieb. Mit der Schul-Info, der Homepage und diversen Anlässen wird der Kontakt zu den Eltern und zur Öffentlichkeit gezielt gepflegt.
Trotz Einführung einer Schulleitung ist die Ansprechperson noch nicht für alle Eltern klar. Als problematisch beurteilen wir, dass fast die Hälfte der Eltern sich mit ihren Anliegen nicht ernst genommen fühlt.“

 

Den zweiten Teil der Aussage nehme ich erstaunt zur Kenntnis, möchte aber gleichzeitig diese Eltern bitten, die sich nicht ernst genommen fühlen, sich mit mir in Verbindung zu setzen.
Allen Anliegen kann die Schule nicht gerecht werden. Es würde mich aber brennend interessieren, um welche Anliegen es sich handelt. Bitte melden Sie sich. In die gleiche Richtung geht das Thema Kommunikation. Die Kommunikation im Schulrat und im Schulteam funktioniert gut. Als problematisch wird erachtet, dass ein Teil der Eltern und Kinder sich nicht traut der Lehrperson offen die Meinung zu sagen.
Auch hier möchte ich diejenigen Eltern bitten, die sich in diese Richtung geäussert haben, sich mit mir in Verbindung zu setzen (schulleitung@scolatrin.ch)

 

Kernaussage: Weiterbildung
„Die Weiterbildung der Schule Trin ist zu wenig gesteuert und darum nicht sehr nachhaltig.“
„Wir anerkennen, dass sich die Lehrpersonen individuell regelmässig weiterbilden, was sich auf die Berufszufriedenheit auswirkt. Erkenntnisse aus der persönlichen und der schulinternen Weiterbildung werden im Team kaum gezielt reflektiert. Während im Rumantsch Grischun die Nachhaltigkeit im besuchten Unterricht gut ersichtlich war, trifft diese beim kooperativen Lernen wenig zu.
Wir bemängeln, das bei der Ermittlung des individuellen Weiterbildungsbedarf die Schulleitung bis anhin nicht beteiligt war und somit die gesamtschulischen Interessen wenig berücksichtigt wurden.“

 

Das gezielte Steuern der individuellen Weiterbildung ist ein Teilbereich des Personalmanagements. Da werde ich sicher darauf achten, dass in dieser Richtung gearbeitet wird.
Gleichzeitig möchte ich aber hier festhalten, dass die individuelle Weiterbildung jedes einzelnen auch der Schule etwas gebracht hat, weil das erworbene Wissen in den Unterricht und auch ins Team eingebracht wurde. 

 

Zusammenfassung

 

Wir nehmen die positive und die negative Kritik des Schul- und Kindergarteninspektorats ernst und werden Massnahmen treffen, die uns als Schule wieder einen Schritt weiterbringt. In dieser dritten Evaluation finden wir wiederum Entwicklungshinweise, über die wir nachdenken, diskutieren und einige auch umsetzen werden.
Gerne nehmen wir auch Anregungen, Verbesserungsvorschläge, Wünsche oder Ideen von Seiten der Eltern entgegen, sofern diese im Schulbetrieb umsetzbar sind. Hier möchte ich auf die Adressliste der Homepage hinweisen. Dort findet man alle Ansprechpersonen, die sich für unsere Schule engagieren.

Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Schule mit allen Beteiligten gut abgeschnitten hat und wir über eine gute Schule verfügen. Verbesserungsmöglichkeiten finden sich immer und wir werden dies auch tun.

 

Schulleitung Trin, Christian Erni

                                                                                                

 

Elternbefragung Auswertung

 

EB_Evaluation_2011

 

 

Trin, 23.11.2011