alp mora

 

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Jamna da project / Projektwoche 2006

(Rapport dalla gruppa da documentaziun)


Montag, 12.06.2006

Um acht Uhr trafen wir uns auf dem Schulhof. Von dort aus gingen wir nach Sursch. Da schnitzten wir uns einen Wanderstock. Weiter ging es nach Plaunca Bella. Dann gingen wir nach Fastatg. Später erreichten wir die Val Falessa. In Surcrap machten wir eine Pause. Circa nach einer Viertelstunde ging es weiter nach Laviner tort. Bald danach erreichten wir Crest Clambun. Beim Begl da Lavinas erfrischten wir uns und füllten unsere Flaschen auf. Dann gingen wir nach las Bles. Noch die letzte Station war Purcs. Endlich erreichten wir die Alp Mora. Zu Mittag gab es Würste mit Brot. Nach dem Mittagessen zeigte uns Dorith Malär wie man verschiedene Blumen bestimmen kann. Später mussten wir auch noch selber Blumen bestimmen. Nachdem wir das gemacht hatten, schauten wir uns noch die Pelzanemone an. Es ist eine sehr seltene und geschützte Blume. Dann mussten wir nochmal selber Blumen bestimmen. Langsam gingen wir wieder zurück. Zu Abendessen gab es Curry-Reis. Es war sehr lecker. Der Abend war sehr lustig. Wir machten Spiele u.s.w. Irgendwann gingen wir ins Bett. Die Mädchen schliefen sehr schnell ein, doch die Jungs schliefen fast nicht. Doch am Schluss schliefen alle noch ein bisschen.


Dienstag 13.06.2006

Heute wurden wir um 6:45 h geweckt und um 7:00 h gab es Frühstück. Es gab Brot mit Marmelade. Dann zogen wir unsere Wanderschuhe an. Danach wanderten wir los zum Fuchsbau, doch die Füchse waren nicht draussen. Als wir unten ankamen, teilte unser Lehrer uns in zwei Gruppen auf. Die eine ging zum Renato Ruf, Mario Casty und die andere ging zum Christian Malär. Beim Christian Malär lernten wir etwas über Jungwaldpflege und beim Renato Ruf lernten wir holzen früher und beim Mario Casty holzen heute. Mario Casty zeigte uns, wie man einen Baum fällt. Er erklärte uns, wofür die verschiedenen Geräte zu brauchen sind. Renato zeigte uns das gleiche, doch es hatte ganz andere Geräte (von früher). Dort durften wir selber mit einer alten Säge einen Baum fällen. Circa um 12:00 h gab es Mittagessen. Nach dem Mittagessen gingen wir zum Christian. Dort mussten wir verschiedene Bäume rausschneiden. Etwa um 16:00 gingen wir wieder hoch in die Hütte. Um 18:00 gab es Abendessen. Es gab “Hörnli“ mit Hackfleisch. Am Abend mussten wir bereits früh ins Bett, da unser Lehrer es gesagt hatte.


Mittwoch 14.06.2006

Wie immer wurden wir um 6:45 h geweckt und um 7:00 h gab es Morgenessen. Heute war etwas anderes auf dem Programm, nämlich Wald-/Weideausscheidung, Schutzwald und Pflanzungen. Circa um 8:00 h marschierten wir los. Unser Lehrer teilte uns in andere Gruppen auf. Eine Gruppe ging zum Reto Hefti und die andere zum Christian Malär. Christian erzählte uns eine Geschichte von Wald-/Weideausscheidung. Danach erzählte er uns noch vom Rotfäulepilz. Danach konnten wir eine kurze Pause machen, doch dann ging es weiter. Er erklärte uns, warum man die Pfosten so konstruierte. Danach zeigte er uns auch wie man einen Pfosten aufstellt. Dann fingen wir an zu zäunen. Es war noch streng, denn die Pfosten waren verrostet. Nach etwa einer Stunde wechselten wir. Wir gingen zum Reto Hefti. Bei ihm gingen wir durch den Wald, und er zeigte uns, wo man am besten Bäumchen setzt und was der Schutzwald alles für Funktionen hat. Als wir unten an der Strasse ankamen, machten wir ein Experiment. Dieses Experiment sollte beweisen, dass der Waldboden die Funktion eines Schwammes hat. Eine Seite füllten wir mit Kieselsteinen, die andere Seite mit Waldboden. Dann füllten wir zwei 1,5-Liter Flaschen ab und leerten sie auf drei hinein. Auf jede Seite eine. Beim Waldboden kamen etwa 0,5Liter und bei den Kieselsteinen sämtliche 1,5 Liter raus. Danach machten wir ein Spiel. Circa um 11:20 h gingen wir langsam hoch. Oben gab es zu Mittag. Es gab Spätzli mit Voressen. Am Nachmittag gingen wir alle zusammen in den Wald. Dort erklärte uns Hitsch was ein Samen alles machen muss. Zuerst holen sie im Herbst die Zapfen von den Fichten, dann bringen sie die Zapfen nach Rodels (im Domleschg) in den Forstgarten. Dort werden sie von künstlicher, warmer Luft angeblasen. Der Zapfen öffnet sich und die Samen fallen heraus. Um alle Samen raus zu kriegen, werden sie geschüttelt. Zum Schluss werden sie von den Flügeln getrennt und gesät. Ab einer bestimmten Grösse werden die Jungpflanzen eingetopft. Bei Bedarf holt sie der Förster ab und bringt sie an den bestimmten Standort. Dort werden sie sorgfältig eingepflanzt. Etwa um 16:00 gingen wir hoch. Zum „Znacht“ gab es Birchermüsli. Um 22:00 h mussten wir schlafen, denn am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen.


Donnerstag 15.06.2006

Oh Gott! Heute weckte uns der Lehrer schon um 4:45 h. Wir schliefen noch alle. Um 5:00 h sassen wir alle am Morgenessen. Um 6:00 h gingen wir los. In Muletg sahen wir eine Gruppe Gämsen im Fels. Bei einer meinten wir, sie hinke, doch Claudio Spadin sagte uns, sie sei nochträchtig. Wir sahen auch noch Murmeltiere. Wir gingen danach den Hang hoch nach Plaunca Dira. Dort machten wir eine kleine Pause. Claudio stellte das Fernrohr auf. Wir sahen dort in der Felswand vier Steinböcke. Nach etwa 20 min gingen wir weiter. Der Weg führte dem Fels entlang. Als wir endlich drüben ankamen, machten wir noch mal eine Pause. Dann gingen wir zurück. Es war noch anstrengend. Beim Rückweg ging das meiste bergab. Als wir endlich bei der Hütte ankamen, gab es zu Mittag. Doch vorher zeigte uns Claudio Spadin noch verschiedene Hörner und Zähne. Zum Mittag gab es Salat mit Spaghetti. Um 13:10 h gab es Kuchen und um 13:30 h mussten wir eine Stunde ruhen, doch wir hörten Musik, redeten und lachten. Danach musste jede Gruppe an ihrem Thema weiter machen. Um 18:00 h gab es Abendessen; es gab Reste. Etwa um 21:30 h mussten wir ins Bett.


Freitag 16.06.2006

Heute sind wir erst um 6:55 h geweckt worden und erst um 7:15 h gab es Frühstück. Etwa um 8:30 h mussten wir an den Themen weiter machen. Jede Gruppe stellte ihre Arbeit Hitsch vor. Um 10:00 h gingen wir an unsere Plätze. Dort lernten wir unseren Vortrag. Danach gingen wir Mittag essen. Es gab Älplermaccaronen und Apfelmus. Dann machten wir die ganzen Vorträge durch. Es ging ca. 2 h. Am Abend mussten wir die Tische rein tragen, weil es anfing zu regnen. Etwa 10 Minuten später donnerte es. Am Abend gab es ein super gutes Nachtessen.

Danach machten wir noch die Spiele, die jede Gruppe selbst vorbereitet hatte.

Müde, aber zufrieden gingen wir schlafen und freuten uns, dass wir am nächsten Tag nach Hause gehen konnten.

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Projektwoche Alp Mora

Ziele
Das Hauptziel der Projektwoche ist, den Schülern der 5. und 6. Klasse die enorme Wichtigkeit des Waldes für Mensch und Tier aufzuzeigen und sie für den sorgsamen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren. In den Wochen vor der Projektwoche eignen sich die Schüler viel Wissenswertes über den Wald und deren Bewohner an. So sollen unter anderem folgende Fragen geklärt werden:

- Welche Bedeutung hat der Wald für mich? (erholen, spielen, wandern,...)
- Welche Funktionen erfüllt der Wald ? (Lawinenschutz, Wasserregulator,...)
- Wer bewohnt den Wald? (Tiere, Pflanzen, Menschen,...)
- Was liefert der Wald? (Holz, Früchte, Pilze,...)
- Was passiert, wenn der Wald stirbt? (Erosion, Überschwemmungen, Trockenheit,...)

 

Dieses theoretische Wissen wird anschliessend in der Projektwoche in die Praxis umgesetzt. Die Schüler gelangen dabei in den Genuss interessanter Vorführungen und dürfen dabei auch selbst Hand anlegen. Am Schluss der Woche präsentieren die Kinder, die nun selbst zu "kleinen" Waldspezialisten herangereift sind, die gelernte und erfahrene Materie ihren Eltern anhand von kurzen Referaten und praktischen Demonstrationen.
Ein weiteres, wichtiges Ziel ist jedoch auch, den Schülern die Projektwoche als Erlebnis zu vermitteln, in der die Freude, das Beisammensein und das Lagerfeeling nicht zu kurz kommen dürfen.

 

Inhalte
Inhaltlich wurde jedes von diesen sechs Lagern anders gestaltet. Bewährtes hat man immer wieder in das jeweilige Programm eingebaut und es mit neuem gemischt. So war jedes Lager nicht nur von der Zusammensetzung der Kinder anders, sondern auch von der Thematik. Schwierige Themen, die bei den Kindern nicht gut angekommen sind, hat man ein anders Jahr weggelassen. Auch mussten gute Sachen mangels qualifiziertem Personal oder aus Zeitgründen gestrichen werden.
Hier folgen die Themen, die in all den Jahren in den Projektwochen behandelt wurden:
Bergblumen, Pflanzungen, Wildschaden, Schutzwald, Bachverbauungen, Borkenkäfer, Wald & Weide - Ausscheidung, Klima/Messungen, Jungwaldpflege, Schutzfunktionen, Wildbeobachtung, Entwicklung des Waldes, Bergfrühling, Weide-Räumung, Ameisen, Alpwirtschaft, Vegetation auf verschiedenen Höhen, Klettern und Verhalten im Gebirge, Waldprofil, Verbauungen, Nahrungsketten, Überlebensstrategien.

 

Organisation
Die Projektwoche Wald erfordert wie jedes andere Lager auch eine gründliche Vorbereitung der Kinder durch die jeweilige Klassenlehrperson. In den Realienstunden bearbeiten die Schüler verschiedenste Themen, die den Wald betreffen. Themen, welche in der Projektwoche an Ort behandelt werden, sollten nicht unbedingt vorbehandelt werden, da sich die Themen dann wiederholen und zu Desinteresse führen kann. Das Thema Wald ist so riesig, dass aber viele Dinge an Ort und Stellen gar nicht behandelt werden kann. Je besser die Kinder auf das Thema vorbereitet sind, desto eher können sie an Ort dann auch Zusammenhänge sehen und verstehen.
In der Projektwoche werden Themen behandelt, die vor allem auf das Wissen der Spezialisten (Förster, Forstwart, Jagdaufseher und andere) basiert. Sie sind es dann auch, welche den Kindern ihr Wissen weitergeben. Die Lehrperson ist wohl dabei, ist aber vielfach mit anderen Dingen beschäftigt, wie z.B. Organisation Gruppenwechsel, Betreuung Dokumentationsgruppe, eigene Dokumentationen, Mädchen für alles.
Auch hat es sich bewährt theoretische und praktische Einheiten einzubauen. Erfahrungsgemäss mögen Kinder nicht allzu lange zuhören, sind aber auch nicht in der Lage längere Zeit körperlich zu arbeiten, weil sie sich schlicht nicht mehr gewohnt sind.
Je nach Klassengrössen macht es Sinn Gruppen zu bilden. Die Gruppengrösse variiert je nach Thema und nach Arbeit.
In fast jeder Projektwoche war eine Gruppe (Dok-Gruppe) damit beauftragt, die ganze Woche mit Film, Fotos und Texten zu dokumentieren. Sie waren wohl bei den ganzen Themen dabei, waren aber noch zusätzlich verpflichtet Bildmaterial zu erstellen und das ganze für den Besuchstag oder auch für die Schulschlussausstellung vorzubereiten.
Auch ist der Standort der Unterkunft ein wichtiger Punkt. So hat sich gezeigt, dass ein all zu langer Weg zu und von den Arbeitsplätzen relativ zeitraubend ist und so weniger Zeit für andere Aspekte bleibt.
Eine Projektwoche im Kanton Graubünden bedarf der Zustimmung der Schulbehörde, sowie des Erziehungsdepartements. Darum ist eine Unterstützung durch die entsprechende Schulbehörde und des Schulinpektorates Bedingung.
Selbstverständlich müssen auch die Kosten für eine solche Woche von der Gemeinde übernommen werden, was bei einer verständnisvollen Behörde eigentlich kein Problem ist.

Während des Lagers führen die Kinder ein kurzes zweisprachiges Tagebuch über die Tätigkeiten des Tages, über Eindrücke oder sonstige Vorkommnisse. Ebenfalls müssen gestellte Aufgaben erledigt werden. Nebst diesen Arbeiten haben die Kinder auch noch Ämter zu erledigen, beispielsweise abwaschen, tischen, ihr Nachtlager in Ordnung halten, usw.
Der Tagesablauf ist folgendermassen festgelegt. Morgens um sieben Uhr ist Tagwache. Nach der Morgentoillette wird gefrühstückt und danach noch allfällige Aufgaben erledigt. Um 8.00 Uhr begeben sich die Teilnehmer zu den Arbeitsplätzen, wo an den verschiedenen Themen bis am Mittag gearbeitet wird. Nach dem Mttagessen, das teilweise auch auf dem Feld eingenommen wird, geht es mit der Arbeit bis etwa 16.30 Uhr weiter. Danach begeben sich die Kinder wieder zurück zur Unterkunft. Nach einer kurzen Pause müssen noch vor dem Nachtessen die Aufgaben (Tagebuch, Ämtchen, usw.) erledigt werden. Das Nachtessen wird auch wieder gemeinsam im Stall, welcher zum Wohn-, Arbeits- und Aufenthaltsraum umgestaltet worden ist, eingenommen. Die Zeit bis zur Nachtruhe um 22.00 Uhr haben die Kinder meist zu ihrer eigenen Verfügung, wenn sie nicht noch Arbeiten erledigen müssen, die sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht erledigt haben. Die Kinder schätzen die Zeit, in der sie noch etwas machen können was sie wollen.
Das Übernachten im Heu in einem Stall ist für viele ein besonderes Erlebnis. Da liegt man mit Kollegen und Kolleginnen, getrennt nach Geschlechtern, auf dem gleichen Tenn. In dieser Woche wird das Fernsehgerät, der Computer oder die Play-Station gar nicht vermisst, denn man hat schlicht keine Zeit daran zu denken. An den Abenden bleibt den Kindern noch Zeit für Spiele, Tanz oder sogar für Beobachten von Wildtieren.
Die Präsentation der ganzen Woche mit den behandelten Themen ist der krönende Abschluss der ganzen Woche. Da kommt ein jeder zu Wort. Jede Gruppe präsentiert den zahlreich erschienen Angehörigen, Bekannten oder sonstigen Besuchern ein Thema. Da braucht es für manchen ein bisschen Überwindung vor so vielen Leuten zu sprechen.

 

Personal und Vorbereitung
Für eine Projektwoche dieser Art muss eine optimale Zusammenarbeit zwischen Schule und Forstorgane herrschen. Beide sind darauf angewiesen sich auf den anderen verlassen zu können. Seitens der Forstorgane braucht es die Bereitschaft ihre eigene Arbeiten zugunsten der Projektwoche zurückzustellen. Für das Aufnehmen der Materie und das Zeigen der verschiedenen Zusammenhänge ist es wichtig, dass man Spezialisten zur Verfügung hat. Einerseits sind sie es, die das Wissen im und um den Wald haben und andererseits hören die Kinder jemand anders als die Lehrperson, der sie das ganze Jahr hindurch zuhören müssen.
Ein anderer wichtiger Punkt für diese Projektwoche ist die Verpflegung. Bewährt hat sich da, dass man immer wieder die gleichen Köchinnen zur Verfügung hat, die für das leibliche Wohl verantwortlich sind. Ebenfalls sind sie die Ansprechpersonen bei allfälligen Wehwehchen, bei Heimweh und bei anderen Problemen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass es besser ist, dass keine Mutter von Teilnehmern dabei ist.

 

Ausblick
Der Erfolg der Projektwoche spricht für sich: wenn sich die Schüler an ihre Primarschulzeit erinnern, werden die schönen Erinnerungen an diese Woche sicherlich genannt. Die Projektwoche soll auch in Zukunft etwa in gleicher Form durchgeführt werden, da sich das Konzept bestens bewährt hat. Doch ganz nach dem Motto "Wer rastet der rostet", bedarf es sicherlich ständig gewisser Anpassungen und Optimierungen. Die Beteiligten werden sich auch in Zukunft der Herausforderung stellen, Gutes und Gelungenes zu erhalten, aktuelle Themen einzubauen, abwechslungsreiche Inhalte zusammenzustel-len und dabei die Faszination und Schönheit unserer einmaligen Natur ins Zentrum zu stellen. Man darf wohl im Namen vieler zukünftiger Schüler hoffen, dass die Projektwoche noch viele Jahre überdauert und weiterhin ein fester Bestandteil in der Naturerziehung unserer Schule bleibt

Nachhaltigkeit
Die Schüler von der Wichtigkeit eines intakten Waldes zu überzeugen gehört sicherlich zu einer der Kernaufgaben des Biologieunterrichts auf der Primarstufe. Durch eine optimale Kombination zwischen theoretischen und praktischen Teilen werden beim Schüler Denkprozesse ausgelöst, die eine positive Einstellung zum Wald erzeugen. Das eigenhändige Pflanzen eines Bäumchens im Trinser Bergwald durch jeden Schüler kann wohl als Paradebeispiel für die Nachhaltigkeit der Projektwoche angesehen werden. Hunderte junge Pflanzen wurden so eingegraben und schützen unser Dorf hoffentlich auch in Zukunft vor Lawinenniedergängen.
Doch auch die Weitergabe ihres Wissens an Geschwister, Eltern, Grosseltern und Bekannten ist von unschätzbarem Wert.
Als schöner Nebeneffekt darf auch vermerkt werden, dass schon manche Schulklasse während der Projektwoche auf Alp Mora zu einer verschworenen Gemeinschaft herangewachsen ist und so Kontakte geknüpft wurden, die noch lange nach der Primarschulzeit aufrecht erhalten werden.
Möglicherweise darf man die Tatsache, dass in den letzten Jahren sämtliche Lehrstellen beim Forstamt Trin durch einheimische Jugendliche (und somit ehemalige Teilnehmer der Projektwoche) besetzt werden konnten, auch auf die ersten Begegnungen mit dieser Berufsgattung während der Waldwoche zurückführen.

 
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